Klaus Behringer

Klaus Behringer 1958 geboren in Saarbrücken. Nach Studium der Physik, Mathematik und Erziehungswissenschaft und kurzer Lehramtstätigkeit arbeitet er seit 1992 frei als Schriftsteller, Journalist, Lektor und Herausgeber. Seine Arbeitsgebiete sind erzählende und reportierende Prosa, Essayistik, Kritik, Fotografie, überhaupt der Grenzbereich zwischen Literatur und Journalismus. Seit 1995 steht er dem Verband deutscher Schriftsteller Saar vor. Er arbeitet als Dozent für Essayistik und Kreativ-Schreiben-Kurse an der Uni des Saarlandes und der Volkshochschule Regionalverband Saarbrücken.
Bei PoCul gehört er wie Epit zu den Gründern, er hat einige der 1988 nach dem Zerfall der Stadzeitung-Saarbrücken-Redaktion versprengten, abgenabelten und verprellten Redakteure versammelt und mit ihnen eine neue politisch-literarische Zeitschrift gegründet: den STRECKENLÆUFER, aus der Einsicht heraus oder dem Irrtum, dass man zum gemeinsamen Weiterentwickeln aus selbst- oder fremdverschuldeter Unmündigkeit auch ein externes Organ brauche, ja, dass er ohne ein solches nicht leben könne.
Mehr Infos unter: http://saarautoren.sulb.uni-saarland.de/de/a-z/b/behringer/

Veröffentlichungen
Nonoxinol 9, Erzählungen 1990
Einhornjagd & Grillenfang, Anthologie, hg. mit A. Fitz und R. Peter, PoCul, Saarbrücken 1992
Ein Dialog zwischen Blinden und Taubstummen. Der VS-Kongreß 1984 in Saarbrücken (Dokumentation, hg. mit R. Schock und U. Schmidt-Fehringer) 1995
Tot Mann Schaltung (Erzählung, Saarländischer Rundfunk) 1996
Kähne, Kohle, Kußverwandtschaft (Anthologie, hg. mit M. Berger und
F. Oberhauser) 1998
Randwortfaktor. Saarbrücker Literaturtage 1999. (Dokumentation, Mitherausgeber) PoCul, Saarbrücken 2001
Kronkorken im Hünengrab. Orte und Unorte in Wort und Bild (Topicana 8) 2003.
No al IV Reich! Kuba-Tagebuch (Saarländischer Rundfunk 2004/5)
»Bleak, but nevertheless beautiful«. Ein paar Gedanken zu Fremdheit, Wildnis, Kunst,in: Spielsysteme. PoCul, Saarbrücken 2006
Werner Laubscher. Werkausgabe in 2 Bänden und 2 CDs hg. mit Andreas Dury, PoCul, Saarbrücken 2008
Alte Worte per Kabelpost  In: STRECKENLÆUFER 26
Ein Dialog zwischen Blinden und Taubstummen? – Der Saarbrücker VS-Kongreß von 1984. Sendung auf SR 2 und CD: SR2-Edition No.2, (2009, mit R. Schock)
Wozu brauchen Schriftsteller eigentlich einen Verband? (Leicht bearbeitet auch im STRECKENLÆUFER 29 mit dem Titel Von den Partikulieren des Schreibens. Über Schriftsteller und ihre Organisation. Ein Vortrag von Klaus Behringer)
und zahlreiche weitere literarische und journalistische Arbeiten.

Auszeichnungen, Stipendien und Werkverträge
1989 Förderstipendium der Stadt Saarbrücken für Literatur
1997 Arbeitsstipendium in der Casa Baldi (Olévano Romano)
2000 Arbeitsstipendium für Literatur im Kunstzentrum Bosener Mühle
2002 Stipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf
2004 Stipendium im Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop
2006 Urwaldschreiber im Urwald vor den Toren der Stadt

e-mail: kmb - (at) - pocul.de

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